Willkommen in der Ausgewählten Kulturlandschaft Sølsvidda
Die Stølsvidda liegt in den Valdres-Gemeinden Vestre Slidre und Nord-Aurdal. Es handelt sich um ein zusammenhängendes Hochlandgebiet, in dem die Almhöfe (*støler*) größtenteils in konzentrierten Weilern angeordnet und recht gleichmäßig über die Landschaft verteilt sind. Die Stølsvidda bietet großartige Outdoorerlebnisse für Einheimische, Freizeitbewohner und Besucher. Von den an die 570 Almen in der Region wird auf 40 bis 50 noch heute traditionelle Milchwirtschaft betrieben. Der Großteil der landwirtschaftlichen Flächen wird aktiv bewirtschaftet, und zahlreiche Rinder sowie Kleinvieh werden auf die Außenweiden getrieben.
Die Gemeinde Vestre Slidre verwaltet das Fördersystem für diese ausgewählte Kulturlandschaft im Auftrag der beiden Gemeinden, auf deren Gebiet sie liegt.
Die Stølsvidda umfasst die Flächen der Gemeinschaftsweiden von Ulnes und Svennes in Nord-Aurdal sowie die staatliche Gemeinschaftsweide von Vestre Slidre. Das Gebiet erstreckt sich über 348 km², wovon 13,5 km² landwirtschaftliche Nutzfläche sind.
Der Boden ist von nährstoffreichem Phyllit und Glimmerschiefer geprägt, was eine üppige Vegetation und ertragreiches Ackerland begünstigt. Die Außenweiden und die weniger intensiv bewirtschafteten Almwiesen beherbergen eine artenreiche Vegetation, die auf die Offenhaltung der Landschaft durch Beweidung und Heugewinnung angewiesen ist. Zudem weist das Gebiet ausgedehnte Feuchtgebiete auf, die – in Kombination mit der offenen Weidelandschaft – eine ungewöhnlich hohe Dichte an Vogelarten, insbesondere Wasservögeln, ermöglichen.
Die Ansammlungen von Almhöfen – bestehend aus Gebäuden, eingezäunten Wiesen und umliegenden Weideflächen – bilden eine Kulturlandschaft, die für die Almwirtschaftsregionen in weiten Teilen von Valdres charakteristisch ist. Auch wenn die meisten dieser Hochalmen nicht mehr auf traditionelle Weise bewirtschaftet werden, bleibt die von ihnen geprägte Landschaft deutlich „lesbar“. Die Almwirtschaft in diesem Gebiet wurzelt in jahrhundertealten Traditionen, wobei ihre Blütezeit wahrscheinlich im 18. und 19. Jahrhundert lag.
___
Landschaften, die an dem Programm «Ausgewählte Kulturlandschaften» teilnehmen dürfen, sind von spezifischem biologischen und kulturhistorischem Wert und wurden durch Generation von Menschen in Symbiose mit der Natur geformt. Lokale Gemeinschaften sichern diese Werte durch fortwährenden Almbetrieb und Landschaftspflege. Dies sichert die Biodiversität, Kulturgeschichte und Landwirtschaft der Region durch eine Kombination von traditionellen Methoden und Betriebsformen sowie modernem Lebensstandard.
Projekteigner ist die Nationale Denkmalpflege, das Landwirtschaftsministerium und das Klima- und Umweltministerium.









Folgen Sie uns auf Facebook
Folgen Sie uns auf Instagram